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Einfamilienhäuser in der Südstadt finden häufig keinen Käufer

Und wenn doch, war der Preisabschlag im letzten Jahr auffällig hoch

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Wohnungen mal ausgenommen, war das freistehende Einfamilienhaus im Kernstadtgebiet 2014 die beliebteste und am meisten verkaufte Immobilienart. Verkauft wurden in Summe genauso viele Einfamilienhäuser wie Reihenhäuser und Doppelhaushälften zusammen. Und wie der Gutachterausschuss der Stadt Paderborn festgestellt hat, wurden 2014 ein knappes Drittel mehr Einfamilienhäuser verkauft als im Jahr zuvor.

Am beliebtesten ist die Alte Südstadt

Betrachtet man die Marktsituation der einzelnen Paderborner Stadtteile, so sticht die „Alte Südstadt“ besonders hervor. Das Gebiet ist bei Suchenden hoch angesehen. Im letzten Jahr wollten die meisten Suchinteressenten am liebsten hier ein Einfamilienhaus kaufen. Auch auf der Angebotsseite war zwischen Bahneinschnitt und Borchener Straße einiges los. Zwischen Januar und Dezember gab es nirgends ein umfangreicheres Angebot an Einfamilienhäusern. Nur bei den Verkaufszahlen konnte sich die Alte Südstadt nicht die Spitzenposition sichern. Gegenüber der bestplatzierten Stadtheide wurden jedoch nur drei Einfamilienhäuser weniger verkauft. Unterm Strich waren dies die zweit meisten Verkäufe in der Paderborner Kernstadt und somit ebenfalls ein gute Position auf dem Treppchen. Auf den ersten Blick könnte man meinen: Hausverkäufer in der Alten Südstadt haben es besonders gut. Nachfrage, Angebot und Verkauf, überall nur Spitzenwerte.

Angebotspreise werden nicht erreicht

Aber dies ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist bei näherer Betrachtung unerwartet. Entsprechend wurde das zugrunde liegende Zahlenwerk zigfach überprüft, ob wirklich alles passt. Aber es ist tatsächlich so: Ein Drittel aller angebotenen Einfamilienhäuser konnten in der Südstadt nicht verkauft werden, und die Eigentümer haben die Verkaufsabsichten erfolglos eingestellt. Die Abbruchquote dürfte sogar noch deutlich höher liegen, da in der Auswertung nur veröffentlichte Angebote enthalten sind. Was außerdem feststellbar ist: Die Verkäufer waren auf Preisverhandlungen schlecht oder gar nicht vorbereitet. Vergleicht man die Angebotspreise mit den erzielten Verkaufspreisen, ging es im Durchschnitt mit 61.000,- € geradezu rasant bergab!

Ein erfolgreicher Hausverkauft kostet Zeit und Geld

Trotz bester Rahmenbedingungen konnten Verkäufer in den meisten Fällen die eigenen Wunschvorstellungen nicht umsetzen. Obwohl es um hohe Werte geht, investieren nur wenige Eigentümer Zeit und Geld in das Vorhaben Hausverkauf. Die Quittung für diese passive Haltung: Es wird gar nicht verkauft oder das finanzielle Ergebnis ist weit von den eigenen Wünschen entfernt. Um als Eigentümer den Immobilienverkauf erfolgreich zu meistern, sollte man sich rechtzeitig mit dem gesamten Verkaufsvorgang beschäftigen.

Worauf zu achten ist und wie der Verkauf einer Immobilie optimal vorbereitet werden kann, dass verraten wir regelmäßig in unseren Vorträgen für Privatverkäufer. Die nächsten Vortragstermine finden Sie hier: Hier klicken und mehr erfahren…